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Ich hab ein Lesezeichen!

Januar 4, 2008

„Toll“, werden sich jetzt viele denken. „Hat der also ein Lesezeichen.“ Ja, aber ich hab ein tolles Lesezeichen und zwar ein soziales. Die Techifraktion nennt es social bookmark. Stellt sich die frage, was bringt einem so ein social bookmark und was ist es überhaupt. Hier mal eine Erklärung, natürlich auch auf Enzyklopädiedeutsch:

Social Bookmarks (selten auch Soziale Lesezeichen) sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern durch Gemeinschaftliches Indexieren erschlossen und mittels eines RSS-Feeds bereitgestellt werden.

Und was heißt das jetzt?

Eigentlich bedeutet so ein Lesezeichen nicht mehr, als immer und überall wo Internet ist, seine persönlichen Lieblingsseiten zu finden, und sich mit anderen Personen die ähnliche Interessen haben auszutauschen. Also, wer bisher immer mit Favoriten gearbeitet hat, und sich sobald er/sie einen anderen PC benutzt hat geärgert hat, dass er/sie sich nicht die Adressen gemerkt hat, kann mit social bookmarks das Problem leicht beheben.

Hier ist das ganze übrigens möglich: del.icio.us

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RSS-Feeds ganz leicht abonnieren!

Januar 4, 2008

Eine kurze Erklärung, was RSS-Feeds eigentlich sind und wie du sie verwenden kannst, findest du hier.

Das Praktische bei RSS ist ja, dass du automatisch über Veränderungen auf Homepages oder Blogs informiert wirst – doch dafür brauchst du ein kleines Programm.

Wenn du Firefox verwendest, ist es besonders einfach. Entweder, du verwendest so genannte „dynamische Links“ (Oben im Menü bei Lesezeichen), die dir immer die aktuellen Meldungen auf RSS-Homepages anzeigen – oder du lädst dir ein kleines Plugin herunter.

Keine Angst – so ein Plugin installiert sich im Wesentlichen von selbst. Ein gutes Plugin für Firefox und RSS ist Wizz.

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Web 2.0

Januar 4, 2008

Was verbirgt sich eigentlich hinter Web 2.0? Ist es nur eine Modeerscheinung, oder mehr? Befragt man verschiedene Personen, so bekommt man Antworten quer durch den Gemüsegarten. „Web 2.0 ist doch so ein Programm zum chatten“ – Nein ist es nicht. Wobei ein wichtiger Aspekt des „neuen“ Webs hier indirekt genannt wird: die Interaktivität. Auf Enzyklopädie-Deutsch heißt es: Web 2.0 ist ein Begriff für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Konstrukte des Internets, speziell des WWWs.

Beispie für Web 2.0 sind Blogs (hier geht mal kurz ein Gruß an die FreundInnen der anderen Blogs) Wikis oder Youtube. Es geht also um die Weiterentwicklung vom Internet: Von statischen HTML hin zu für alle mitgestaltbare Webauftritt.

Buzz später!

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Creative Commons – Lizenz für das Internet-Zeitalter

Januar 4, 2008

Liebe Meweler, noch ein Buzzword: Creative Commons. In einigen Workshops (Video, Foto, Radio) habe ich (Meike) kurz vorgestellt, was Creative Commons (engl., etwa „kreatives Allgemeingut“) ist. Für alle anderen fix erklärt: CC-Lizenzen basieren auf dem „klassischen“ Urheberrecht, erlauben Urhebern wie Konsumenten kreativer Werke aber eine flexiblere Handhabung ihrer Rechte. Bei klassischen Urheberrecht heißt es immer „all rights reserved“ (alle Rechte vorbehalten); d.h. ein kreatives Werk darf nicht ohne Zustimmung eines Urhebers genutzt werden. Das Grundprinzip bei cc dagegen lautet „some rights reserved“ (einige Rechte vorbehalten). Bsp. kann ich erlauben, dass andere mein Werk nutzen dürfen – aber nur zu z. B. nicht-kommerziellen Zwecken; die kommerziellen Rechte bleiben bei mir. Man kann aber auch die kommerzielle Nutzung eines Werks erlauben – je nach Bedürfnis des Urhebers.

Praxis Urheberrecht

Bsp. ist es nicht erlaubt, dass der Radioworkshop (klassisch lizenzierte) Musik in seinen Beiträgen verwendet und diese Hörstücke dann ins Netz stellt. Das ist eine Urheberrechtsverletzung und kann – mit Pech – ziemlich teuer werden. cc-lizenzierte Musik darf aber – unter Beachtung bestimmter Bedingungen – genutzt werden.

Hier eine Linkliste mit Hintergründen:

Was ist cc? irights.info (Unabhängiges Portal über Urheberrecht in der digitalen Welt) erklärt cc ausführlich.

100 Musiktitel, die unter der freiesten Lizenz cc-by stehen, die Werke können problemlos verwendet werden.

Special bei NDR Online über cc plus warum der NDR ein Pilotprojekt mit cc gestartet hat.

Hier können eigene Werke mit einer cc-Lizenz versehen werden.

So weit erstmal. Wer mag, darf diese kleine Linkliste gern in den Kommentaren ergänzen.

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Wie abonniere ich einen Blog?

Januar 3, 2008

RSS LogoDas ist ganz einfach. Die Technik, die dafür verwendet wird, nennt sich RSS. Dabei handelt es sich um ein System, dass Änderungen auf einer Homepage automatisch meldet. Das funktioniert nicht nur bei Blogs, sondern auch bei anderen Homepages, zum Beispiel beim Onlinestandard.

Alles, was du dafür brauchst, ist ein kleines Programm – entweder auf deinem Computer, oder online. Solche „RSS-Reader“ kannst du gratis im Internet herunterladen, in der Wikipedia findest du eine Reihe von Programmen, die dafür geeignet sind. Einmal installiert, informiert dich dieses Programm dann immer automatisch von Änderungen.

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, dann schreibe uns einfach einen Kommentar – wir werden so schnell wie möglich antworten.

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Was ist ein Blog?

Januar 3, 2008

Ein Blog ist eine Art Online-Journal, in dem Leute mehr oder weniger regelmäßig kurze Beiträge verfassen. Dabei kann es um alles Mögliche gehen: ein täglicher Bericht aus dem Urlaub, Artikel zu aktuellen Geschehnissen in der Politik, Technische Neuerungen, etc.

Das besonders Praktische ist jedoch, dass du jede Menge Blogs abonnieren kannst – und immer, wenn ein neuer Beitrag in einem der Blogs erscheint, die dich interessieren, wirst du automatisch informiert. So bleibst du ständig auf dem Laufenden, ohne dauernd mehrere Homepages nach Neuerungen durchzusuchen.

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Step by step

Januar 3, 2008

Mal ganz ehrlich: Wer denkt bei Open Source, Wikis, Blogs, Web 2.0 nicht so fort an Freaks, Nerds und Personen, die sich bereits seit Jahren mit nicht viel anderem beschäftigen. Modem statt Mittagessen, Hornbrille statt Sonnenbrand – all das sind jedenfalls keine Voraussetzungen, um einen Blog aufzusetzen.

Selbst wir haben es bereits nach weniger als einer Stunde geschafft und sind online!

In unserem Blog (den du rechts abonnieren kannst) werden wir zunächst kurz beschreiben, wie der Blog überhaupt zu benutzen ist und anschließend auf ein paar Begriffe eingehen, die immer so durch den Raum fliegen und unverständlich sind – in Wahrheit aber gar nicht so Kompliziertes beschreiben, wie sie klingen.

Viel Spaß und hoffentlich bis bald!